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Das Schiff ist von
Prague-boats.cz betriebt. Wären sie in einer Moldau-Aussichtsfahr interessiert,
kontaktieren Sie bitte GSM:
+420 605 700 007 oder e-mail: evd@paroplavba.cz


Wo Sie das Schiff finden, Zugangs- und Parkmoglichkeiten

    Das Schiff ankert bei der Brticke Svatopluk Èech. Unter der Paøížská ulice, welche zum Altstadterplatz ftihrt. 
    Metro Linie A, Station Staromìstská, 
    Strassenbahn Nr. 17, 18, 22 
    Der Parkplatz ftir Autobusse befindet sich am gegentiber liegenden Ufer unter der Èechùv most (Brticke). 
    Der Parkplatz ftir PKW befindet sich am Kai tiber den Schiffen entlang der Juristischen Fakultat oder an der Schwemme Na Františku. 



Wir bieten Schifffahrten durch das historische Zentrum von Prag an. Wir konnen mit dem Schiff auch auf einer Strecke von ungefáhr 70 km, vom Staudamm Slapy zum Beispiel bis zum Schloss Nelahozeves fahren. Klimatisiertes Restaurant mit 60 Platzen und Rauchsalon mit 10 Platzen, Aussichtsdeck mit 90 Platzen. Die Schifffahrten finden tiberwiegend ftir Touristengruppen statt. Auch Hochzeiten, Gesellschafts- und Firmenabendveranstaltungen. 

Kleine Bewirtung:

Buffet:

Menue:

Es kann eine Bewirtung jeglicher Art, erweitert oder eingeschrankt vorbereitet werden. 
Repro Musik, Harmonikaspieler, Dixieland Spieler. 
Gesonderte Dekoration, Zauberer , Grillen usw.

Was ist zu sehen:

Hotel Intercontinental

Rechterhand das renomierte Hotel Intercontinental, das im Jahre 1974 in Betrieb genommen wurde.

Krankenhaus Na Františku

Das Gebäudeareal des Krankenhauses Na Františku - ehemaliges Kloster der Barmherzigen Brüder mit Krankenhaus und Kirche des hl.Simon und Juda. Die in den Jahren 1615 bis 1620 erbaute Kirche diente ursprünglich als Andachtshaus der Böhmischen Brüder. In der Uferstrasse liegt dem Areal ein neues öffentliches Krankenhaus an, das in den Jahren 1923 - 1927 erbaut wurde (Architekt V.Kvasnièka) Im alten Ordenskrankenhaus befand sich im Jahre 1761 der erste Hörsaal für Anatomie und im Jahre 1779 die einzitge Prager Klinik. In den Jahren 1797 - 1827 wirkte hier der hervorragende Arzt und Komponist Johann Theobald Held, der bekannte Patriot aus den Werken des Alois Jirásek. Unter anderen behandelte er hier auch J.Dobrovský.
Erwähnenswert ist noch das Jahr 1847, in dem hier der Oberarzt P.C.Opitz die erste Narkose in Österreich ausführte.

Agneskloster und Industrieministerium

Das Kloster gründete König Wenzel I.vor dem Jahre 1234 auf Anregung seiner Schwester, der hl. Agnes für den Orden der Klarissinen, den Agnes nach Böhmen einführte und dessen erste Äbtissin sie wurde.
Der frühgotische Bau wurde um das Jahr 1280 beendet. Er repräsentiert einen Komplex von Kirchen und Klostergebäuden, die im 13.Jahrhundert erbaut und von keinen späteren Umbauten wesentlich berührt wurden. Das Kloster wurde im Jahre 1782, im Rahmen der Josephinischen Reformen aufgehoben. Als Baumaterial wurden hier neben Steinen auch Ziegel verwendet. Derzeit dient das Kloster als Ausstellungsgebäude der Nationalgalerie für die Sammlungen der bildenden Kunst des 19.Jahrhunderts.
Das Kloster ist Spielplatz des Romans Aus der kleinen Welt von Gustav Pfleger Moravský, der Nowelle Rosina Sebranec von Zikmund Winter, der Prosa und Verse von Geza Vèelièka - Prager Geheimnis, Polizeistunde, Klostergasse. und des Romans von Karel Matìj Chod - Jindrové.
Hinter dem Kloster, vor der Štefanikbrücke - Fkm 51,5 - steht das im Jahre 1932 nach den Plänen des Architekten J.Fanta erbaute Ministerium für Schwerindustrie.

Stefanikbrücke

Wir fahren nun unter der in den Jahren 1949 bis 1951 erbauten Stefanikbrücke, die an der Stelle der alten Kettenbrücke des Franz Joseph I. aus dem Jahre 1868 erbaut wurde. In den Jahren 1946 bis 1947 wurde die alte Brücke demontiert. Im Volksmund hiess sie Elisabethbrücke als Fortsetzung der Elisabethstrasse. Diese Namen bezogen sich auf die Gattin Franz Josephs I.- die Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi. Der Grundstein der ursprünglichen alten Brücke wurde am 19.10.1865 vom Kardinal Friedrich Schwarzenberg gelegt und gesegnet. Am 30.4. 1868 verlief dann die Belastungsprobe der Brücke, bei der Vieherden über sie getrieben wurden und die Kavallerie marschierte, wobei entsprechend dem Wunsch des Bürgermeisters Dr.Bìlský "von der weiteren Quälerei der Konstruktion abgelassen wurde." Am 13.5,1868 wurde dann die Brücke in Anwesenheit des Kaisers Franz Joseph I., der damit einverstanden war, dass die Brücke seinen Namen trägt, eröffnet.

Štvanice (Hetzgarten)

Vor uns liegt nun die grösste Insel in Prag - Štvanice. Sie ist 1250 m lang und 190 m breit. Berichtet über sie wird schon zum Jahre 1118. Zunächst wurde sie als Grosse Insel bezeichnet und später wegen der Menge der anliegenden Inseln auch Gross-Venedig, dann Hetz und schliesslich Štvanice (wörtliche Übersetzung von Hetzjagd). Diese Bezeichnung beruht auf der beliebten Unterhaltung der Prager, die hier vor allem in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts im grossen hölzernen Theater Hetzjagden von Stieren, Bären und anderen wilden Tieren veranstalteten. Diese Spiele wurden erst im Jahre 1816 verboten. Später entstanden hier Restaurants, in denen Bälle, Tanzunterhaltungen verliefen und auch Puppentheater gespielt wurde.
Im Jahre 1932 entstand hier das erste Prager Winterstadion der Republik. Auf dem zweiten Teil der Insel entstanden in den Jahren 1983 - 1986 grosse Tennisplätze mit 10 Courts und einer überdachten Halle. Der neue zentrale Tennisplatz hat eine Kapazität von 7000 sitzenden Zuschauern. Eine bedeutende Dominante der Insel ist das kleine Kraftwerk, das die Energie des Flusses nützt. Es wurde in den Jahren 1913 - 1914 erbaut und diente bis zum J.1972. Ihr Betrieb wurde am 1.2.1988 erneuert. Es arbeiten hier drei horizontale Kaplan-Turbinen mit einer Gesamtleistung von 5,7 MW, die den Unterschied des von der Helmschen Wasserwehr erhöhten Wasserspiegels nützen.
Links befindet sich die Schleuse für Flösse mit Klappen aus der Zeit, als die Moldau noch den grössten Ruhm der Flösser erlebt hatte.

Mit dem Blick auf die Türme der St.Antonius-Kirche und das Expo-Restaurant am Rande des Letná-Geländes begeben wir uns bei der Umkehr auf unsere Trasse durch die Mitte Prags.

Der Rudolfsstollen

Das kleine Häuschen rechts am Ufer birgt den Eingang zu einem einmaligen Wasserwerk aus der Zeit Rudolfs II, dem sogenannten Rudolfsstollen, der mit dem Moldauwasser die Teiche im königlichen Gehege, dem heutigen Baumgarten, versorgte. Die Errichtung des 988 Meter langen Stollen leitete der Oberhofmeister Lazar Ecker von Schreckfels über 10 Jahre hindurch bevor das Werk fertig war. Der Kaiser liess das Werk in spanischer Sprache dokumentieren durch den Konzipisten der Hofkammer Isaak Phendler. Die Dokumentation enthält technische Daten, Arbeitsvorgehen und Angaben über die Durchschläge zwischen den fünf errichteten Schächten auf der Trasse des Stollens. Über jedem Schacht war ein Förderhäuschen mit einer Hubwinde und daneben ein mit dem Stollen verbundener Schlot zum Ableiten der "bösen Winde". Der Bau wurde im Jahre 1593 beendet. Er wurde sehr oft repariert und an manchen Stellen verschmälert er sich bis auf einen halben Meter und auch seine Höhe, von den niedrigsten bis zu über 2 m hohen Stellen. Das Durchgehen des Stollen dauert nicht ganze 60 Minuten.

Die Svatopluk Èech-Brücke

Diese Brücke ist das einzige Werk des Brückenbaus aus der Sezession. Die Stahlkonstruktion liegt auf Steinpfeilern. Mit seiner Länge von 169,10 m ist sie die kürzeste Brücke in Prag. Erbaut wurde sie nach den Plänen des Architekten Jan Koula in den Jahren 1905 - 1908. Auf den Spitzen der Säulen sind Skulpturen beflügelter Frauen mit Palmenzweigen von Anton Popp. Auf den Brückenpfeilern stromabwärts bewachen Drachenfiguren das Stadtwappen, gegen den Strom dann
Frauenfiguren als Fackelträger.

Kapelle der Maria Magdalena und das Bürgerschwimmbad

Neben der Brücke rechts sehen wir die Kapelle der hl.Maria Magdalena aus dem Jahre 1635, erbaut als Zentralbau nach den Plänen des italienischen Baumeisters Giovanni de Barrifis. Es ist die ehemalige Kapelle der Cyriaker beim Heiligen Kreuz. Diese kleine barocke Kapelle wurde beim Umbau des Brückenkopfes gegen den Strom um 30,75 Meter versetzt. Die Pläne erarbeitete der Akademiker Stanislav Bechynì und nach komplizierten Vorbereitungen und Absicherungen wurde der Bau im Februar 1956 als erstes Bauwerk bei uns disloziert. Das Objekt neben der Kapelle ist die bürgerliche Schwimmanstalt, die im Jahre 1840 nach dem Projekt des Architekten Kramer errichtet wurde und über 150 Jahre ihrem Zwecke diente.

Letná-Tunnel

Erbaut wurde er in den Jahren 1949 - 1953 zum Zweck einer besseren Verbindung der Prager Innenstadt mit den Bezirken Letná und Dejvice. Auf der Bergebene Letná wurde er durch einen offenen Aushub realisiert.Die Neuigkeit dabei war die Nützung von Betonmauersteinen anstatt des früher benützten Steines. Das Gewölbe des Tunnels ist mit keramischen Fliesen belegt. Die Länge des Tunnels ist 426 m, die Breite 10,33 m, die Höhe 7 m.

Hanauer Pavillon und Villa Kramáø

Am Scheitel des Letnáberges sehen wir den Hanauer Jugendstilpavillon, der im Jahre 1891 für die Jubiläumsausstellung aus Gusseisen gegossen wurde. Vom Ausstellungsgelände übersiedelte er im Jahre 1898, nachdem ihn der Fürst Wilhelm Hanau, Besitzer der Giesserei Komárov bei Hoøovice der Stadt Prag gewidmet hatte. Die Bezeichnung Jubiläumsausstellung ist darauf zurückzuführen, dass die Ausstellung im Jahre 1891 zum Andenken an die anlässlich der Krönung Leopolds II zum böhmischen König im Jahre 1791 veranstaltete Industrieausstellung organisiert wurde. Im Jahre 1967 wurde der ganze Pavillon zerlegt und nach historischen Fotografien wurden Modelle der fehlenden und beschädigten Teile und neue Abgüsse aus Gusseisen gefertigt und der Pavillon wurde wieder zusammengestellt.
Am Abschluss der Parkanlage wurde in den Jahren 1908 - 1911 die Villa für den Premierminister Vincenc Kramáø vom Baumeister Vrána nach dem Projekt des Arch.B.Ohmann auf der erhaltenen Burgbastei Nr.XIX erbaut.

Straka-Akademie

Das Gebäude rechts ist die ehemalige, in den Jahren 1981 bis 1896 erbaute Straka-Akademie. Das Projekt schuf der Architekt V.Rozštlapil. Heute ist sie der Sitz des Präsidiums der Regierung. Der Bau im Stil des Neobarocks diente als Oberschulische Lehrstätte für die Söhne des verarmten Adels aus der Stiftung des Grafen Peter Straka aus Nedabylice. An der Stelle der Akademie erstreckte sich bereits seit dem 15.Jahrhundert ein grosser Garten, den später die Jesuiten gewannen. Sie gründeten hier einen botanischen Garten, erbauten die Kapelle des Hl.Ignatius und das Sommerhaus. Nach Auflösung des Ordens im Jahre 1773 wurde das Sommerhaus in ein Tanzhaus verwandelt und später war hier eine Färberei, die im Jahre 1893 abgerissen wurde.

Prager Burg und Strahov-Kloster

Direkt vor dem Bug des Schiffes öffnet sich vor uns die panoramatische Ansicht der Prager Burg, aud den einstigen Sitz der böhmischen Könige und nach dem Jahre 1918 der Präsidenten unserer Republik.
Im Vordergrund sehen wir den Schwarzen Turm, den Rest der Burgbefestigung aus dem 2.Viertel des 12.Jahrhunderts und das ehemalige Lobkovic-Palais, das in der 2. Hälfte des 16.Jahrhunderts entstand. Hinter ihm erheben sich die Türme der St.Veits- kathedrale. Der höchste erreicht 99 m. In diesem Turm ist die grösste Glocke von Böhmen eingehengt. Sie trägt den Namen "Zikmund" und ist eine Arbeit aus dem Jahre 1549 vom Glockengiesser TomᚠJaroš aus Brünn.
Links von der Prager Burg ist das Strahovkloster zu sehen. Es wurde auf Anregung des Bischofs von Olmütz Jindøich Zdík von Vladislav II. im Jahre 1140 für den Prämonstratenserorden erbaut. Im Kloster befindet sich die Gedenkstätte des nationalen Schrifttums. Die Bibliothek von Strahov enthält eine einmalige Sammlung alter Manuskripte, Inkunabula und Drucke, Sammlungen von Gravierungen und Karten, Globusse und andere Kostbarkeiten.

Haus der Künstler und Kunsthistorisches Museum

Vor der Mánesbrücke steht das Haus der Künstler. Früher wurde es zu Ehren des Kronprinzen Rudolf " Rudolfinum" genannt. Das Haus der Künstler ist der bedeutendste Bau der Neorenaissance aus den Jahren 1876 - 1884. Die Architekten waren Josef Zítek und Josef Schulze. In den Jahren 1918 - 1939 hatte hier seinen Sitz das Parlament der Republik. Auf der Attika sind rings um das Haus die Statuen bedeutender Komponisten und bildender Künstler angebracht, deren Autoren die Bildhauer L.Šimek, B.Seeling, T.Seidan, B.Schnirch u.w. sind.
Hinter dem Haus der Künstler befindet sich das Kunsthistorische Museum. Es wurde in den Jahren 1897 - 1901 nach dem Projekt des Architekten J.Schulz im Stil der französischen Renaissance erbaut.

Die Mánesbrücke / 52,7 Fl-km

Ihren Bau erzwang sich die neue Verkehrsverbindung der Stadtmitte zum Hradschin und nach Dejvic. Sie wurde in den Jahren 1911 - 1914 nach dem Projekt der Architekten A.Balšánek und Josef Sakaø aus Stampfbeton aufgebaut. Ihre Länge beträgt 186,5 m, die Breite 15,5 m.
An ihrer Stelle existierte seit dem Jahre 1868 ein Kettenlaufsteg. Diese hängende Konstruktion der Kettenbrücke lieferte der Brückenbaubetrieb Ruston u.Comp. Die Oberfläche des Stegs bestand aus Bohlen, die auf Gusseisenschwellen gelegt wurden.

St.Niklas und St.Thomaskirche

Den Anblick der Kleinseite krönt die Kuppel der St.Niklas-Kirche. Sie ist ein monumentaler Barockbau aus den Jahren 1703 - 1755 vom Architekten Christoph Dienzenhofer und seinem Sohn Kilian Ignatius. Mit dem Bau dieses Doms demonstrierten die Jesuiten ihre Macht und die Besiegung der Reformation und der Lehre Husens. Als der Papst Klemens XIV. im Jahre 1773 den Jesuitenorden aufgehoben hatte, wurde der Bau zur Pfarrkirche für die Kleinseite. Ihr Interieur ist das prunkvollste Beispiel der Monumentalität des gipfelnden Barocks in Prag. Im Gewölbe des Hauptschiffes ist das grossartige Deckenfresko " Verherrlichung des hl. Nikolaus" aus dem Jahre 1761 von Lukas Kraker.
Rechts vom Turm der St.Niklaskirche ist der schlanke Turm der Thomaskirche mit dem ehemaligen Kloster der Augustinianer zu sehen. Das Kloster wurde im Jahre 1285 gegründet. 1658 wurde im Areal des Klosters eine Bierbrauerei errichtet, die später umgebaut wurde.

Die Kreuzherren

Wir nähern uns der Karlsbrücke. Links vor der Brücke sehen wir die barocke Kirche der Kreuzherren mit dem roten Stern, mit dem ehemaligen Konvent und dem Kloster am Fluss. Die heutige Kreuzherrenkirche wurde in den Jahren 1679 - 1689 nach den Plänen des französischen Architekten Jean Babtiste Mathey erbaut. Der Orden der Kreuzherren mit dem roten Stern entstand aus einer Spitalbruderschaft, die von der hl. Agnes als einziger böhmischer Orden gegründet wurde. Im Jahre 1252 erhielt der Orden das Zeichen des Roten Kreuzes mit dem Stern. Die ruhmvollste Zeit des Ordens sind die Jahre 1561 - 1694, in denen die Ordensgrossmeister gleichzeitig Prager Erzbischöfe waren.

Klementinum

Hinter der Kreuzherrenkirche erstreckt sich das ausgedehnte Areal des Klementinums, des ältesten Sitzes der Prager Jesuiten, die im Jahre 1556 herkamen.
Kurz nach ihrer Ankunft begannen sie mit einer grosszügigen Bautätigkeit. Der älteste Teil des Klosters wurde nach dem Jahre 1563 erbaut, jedoch der Aufbau des gesamten Komplexes der Gebäude dauerte nahezu 200 Jahre.

Über den Objekten erhebt sich die Sternwarte aus den Jahren 1721 - 1723, von der seit 1775 ununterbrochen das Wetter verfolgt wird. Von hier wurde auch ein Zeichen den Artilleristen auf den Mauern gegeben, die dann mit einem Schuss den Pragern das Zeichen der genauen Mittagszeit gaben. In den Jahren 1928 - 1930 wurde das Klementinum für den Bedarf einer modernen Bibliothek adaptiert. Heute dient das Objekt der Staatlichen und technischen Bibliothek,

Karlsbrücke - Fl.-km 53

Wir nähern uns nun der historischen Brücke, die seit dem Jahre 1870 Karlsbrücke genannt wird, Sie wurde im Jahre 1375 vom Kaiser neben der älteren, steinernen, sogenannten Judithbrücke aus dem Jahre 1170 erbaut. Den Grundstein legte der Kaiser selbst, der die Realisierung des Baus Perter Parler anvertraute. Dessen Werk ist auch der Altstädter Brückenturm, der schönste mittelalterliche Turm Europas. Die plastische Ausschmückung der Brücke repräsentiert das Ensemble von 30 Statuengruppen aus der Zeitspanne des 18. bis 19.Jahrhunderts, mit denen die besten Bildhauer des Barocks aus der Familie Brokoff, J.O.Mayer, M.B.Braun, V.M.Jackel und von den jüngeren Josef Max und Prof.Karel Dvoøák vertreten sind.
Hier unter dem vierten Bogen der Brücke sass laut alter Sagen einer der wichtigsten Prager Wassermänner, der sich nicht besonders gut mit seinem Nachbarn von der Kampa vertragen konnte.
Bis zum Jahre 1941 war die Karlsbrücke die einzige Verkehrsverbindung zwischen beiden Ufern der Moldau. Sie wurde oftmals vom Hochwasser beschädigt, das letztemal im Jahre 1890. Sie ist 518 m lang, geknickt, nicht ganze 10 m breit und steht auf 16 Pfeilern.

Petøín (Laurentiusberg)

Rechts am Abhang der Parkanlagen des Laurentiusberges ist das Gebäude des Restaurantes Nebozízek zu sehen, wo ursprünglich seit Beginn des 15.Jahrhunderts ein Weinberg war, der 1433 den Namen Nebozízek erhielt. Am Gipfel des Laurentiusberges steht das Kirchlein des hl.Laurentius, ursprünglich ein romanisches Heiligtum, das bereits im Jahre 1135 erwähnt wird (deshalb auch der deutsche Namen Laurenziberg). Im Mittelalter wurden hier in der Nähe auch Hinrichtungen durchgeführt. Im Jahre 1891 wurde der Laurenziberg anlässlich der Jubiläumsausstellung mit neuen Bauten bereichert, dem Labyrint, der Seilbahn und dem Aussichtsturm. Die Konstruktion und Montage des Aussichtsturms dauerten den tschechischen Arbeitern und Technikern einíge Monate. Er steht 165,5 m über der Moldau und 324 m Höhe über dem Meer. Er erreicht die Höhe von 80 m, wobei ein Viertel die Antennen des Fernsehens einnehmen. Der Bau wiegt 175 Tonnen und auf seinen Gipfel führen 299 Stufen. Der Aussichtsturm wurde nach dem Vorbild des Pariser Eiffelturms gebaut.

Die Karlsbäder und das Musikmuseum

Die Gruppe der Gebäude links am Fluss sind die sogenannten Karlsbäder mit dem Gebäude des Musikmuseums. Sie wurden im Jahre 1883 vom Architekten Anton Wiehle im Stil der böhmischen Renaissance erbaut. Der Wasserturm stammt aus dem Jahre 1489. Hinter dem Turm steht das Gebäude der Trnka-Mühlen.
Mühlen werden in Prag bereits zum Jahre 993 erwähnt. Die ersten Mühlen waren Schiffsmühlen und man nannte sie auch Zwickmühlen. Die Mühle bildeten zwei mit Balken quer verbundene Prähme. Auf dem grösseren Prahm befand sich das Mühlrad, auf dem zweiten der Haspelbolzen des Wasserrades. Das Bremsen wurde durch "würgen" mit einem anderen auf derselben Haspel befestigten Rad ausgeführt.
Diese Schiffsmühlen liess man flussabwärts fahren und verankerte sie am Ufer. Erst mit dem Aufbau der Wehranlagen begann man feste Mühlen zu bauen.

Kampa

Die ältesten Berichte über die Kampainsel stammen aus dem Jahre 1169. Von dem Gebiet der Kleinseite trennte diese Insel ein Wassergraben, der Teufelsbach genannt wurde. Manchmal wurde die Insel wegen ihrer poetischen und farbenreichen Lage auch Gross-Venedig genannt. Die Bezeichnung Kampa stammt aus dem Jahre 1770 und hängt mit dem adeligen Herrn Rudolf Tychon Gangeb vom Kamp zusammen, der hier im 17.Jahrhundert ein Haus besass. Es gab hier ausgedehnte Gärten und das führt zu einer weiteren Erwägung über den Namen Kampa. Aus dem lateinischen Campus, das heisst Feld. Durch die Mitte der Insel zieht sich ein längliches Plätzchen, auf dem sich Töpfermärkte abspielen. In diesem Pittoresken Milieu wohnten bedeutende Künstler, wie Jan Werich, Jiøí Trnka, der Komponist Bohuslav Martinù und Maler Adolf Kašpar. Dicht am Fluss stehen zwei Gebäude: das ehemalige Lichtensteinpalais im frühbarocken Stil auf sechskantigem Grundriss erbaut und das zweite: die Sova-Mühlen, benannt nach dem Müller Václav Sova aus Liboslav, die seit dem Jahre 1850 auch Odkolek-Mühlen benannt sind. Das Hauptgebäude der Mühle unterlag im Jahre 1896 einem Brand und ist seither ein Torso.

Nationaltheater

Das Nationaltheater wurde in den Jahren 1868 - 1881 unter dem Motto "das Volk für sich" im Stil der Pseudorenaissance nach den Plänen des Architekten Josef Zítek erbaut. Knapp vor seiner Beendigung brannte das Theater am 12.August 1881 aus und wurde erneut aufgebaut durch den Architekten Josef Schulz, nachdem der Arch. Zítek wegen Misshelligkeiten mit der Theaterleitung zurückgetretent war.

Brücke der Legionen

Die Brücke entstand in den Jahren 1898 - 1901 nach Plänen des Architekten Balšánek an der Stelle einer älteren Kettenbrücke des Kaisers Franz I. aus den Jahren 1839 - 1841. Diese ältere Brücke war 412,74 m lang und 9 m breit. Unter Ausrufen " Es lebe seine Majestät, unser geliebter Kaiser Fedinand" wurde die Brücke am 4.11.1841 feierlich eröffnet. Die derzeitige Steinbrücke ist 343,45 m lang, 18 m breit und steht auf 10 Brückenpfeilern.
Rechts sehen wir in die Ufermauer eingesetzte Steine, die den Hochwasserstand der Moldau in den vergangenen Jahrhunderten verzeichnen.
Vor uns liegen nun drei Inseln, bei der Kammerschleuse die Kinderinsel, in der Mitte des Flusses die Schützeninsel, die von der Brücke der Legionen überquert wird und bei dem Nationaltheater die Slawische Insel.

Schützeninsel

Den Namen trägt sie nach der allgemeinen Bewilligung aus dem Jahre 1472, als hier die Prager Schützen ihren Übungsplatz hatten. In der Südspitze der Insel wurde im Jahre 1812 vom Architekten Zobel ein Restaurant für das Korps der Prager Scharfschützen errichtet. Auf der Inasel fand im Jahre 1882 unter der Leitung des Dr.Miroslav Tyrš der erste Massenauftritt der Turner des Sokolvereins statt.

Slawische Insel

Die Insel entstand durch Anschwemmungen und durch Festigungen im Verlauf des 18.Jahrhunderts. Vor dem Jahre 1817 waren hier Bäder und eine Färberei, nach der die Insel auch Färberinsel genannt wurde. Im Jahre 1830 kaufte die Insel der Müller Novotný, der ein zweigeschossiges Restaurationsgebäude erbauen liess, das schliesslich zu einem Zentrum des politischen und kulturellen Lebens zur Zeit der sog. nationalen Wiedergeburt wurde. Am 8.Feber 1842 fand hier der zweite tschechische Ball statt, an dem auch die dreiundzwanzigjährige Božena Nìmcová teilnahm. Die heutige Bauform entstand im Jahre 1886 durch den Umbau des alten Restaurationsgebäudes. Im grossen Saal konzertierten Liszt, Berlioz, Jan Kubelík und weitere. Das Sophienhaus, wie es heute heisst, war auch der Ort des Stelldicheins des Zdenìk Fibich mit der Anežka Schulzová. Diese Zusammenkünfte waren für Fibich eine Inspiration für den Zyklus von Klavierkompositionen und auch zur Orchesterkomposition "Am Vorabend" von welcher der von Jan Kubelík bearbeitete Teil weltweit als "Poem" bekannt ist.

Die Kammerschleuse Smíchov

wurde im Jahre 1922 fertiggebaut und hier überwinden wir den Höhenunterschied des Moldau-Wasserspiegels von 220 cm zwischen der Wasserwehr der Altstadt und der Wehranlage Štítkov. Vor dem Eingang in die Kammer sehen wir links die Bronzeskulptur einer Allegorie der Moldau aus dem Jahre 1916 vom Bildhauer Josef Pekárek. Jedes Jahr zum Allerseelentag findet hier eine Pietätsfeier zu Ehren aller derer statt, die in der Moldau ihr Leben verloren hatten.

Wasserwerke

Bei der Ausfahrt aus der Schleusenkammer haben wir rechts den Wasserturm, der auf der kleinsten Prager Insel erbaut wurde und nach dem ehemaligen Besitzer und Müller Petržilka benannt wurde. Das Wasserwerk versorgte mit Nutzwasser die ganze Kleinseite und diente bis zum Jahre 1880. Das Wassser wurde in die höchste Etage des Turmes gepumpt, wo ein Metallbehälter untergebracht war und von dort wurde das Wasser durch Eigengewicht in die Brunnen der Stadt geleitet.
Am anderen Ende der Wehr ist der Wasserturm Šitkov, der im Jahre 1495 erbaut und 1591 erneuert wurde. Dieser Turm versorgte mit Wasser die Brunnen der Neustadt.
Neben dem Turm erhebt sich an der Stelle der einstmaligen Mühle das konstruktivistische Gebäude "Mánes", das nach den Plänen des Architekten Oskar Novotný im Jahre 1930 mit Vereinsräumen und einem Kaffeehaus erbaut wurde. Der Šitkovturm ist eine Prager Kuriosität. Er weicht in seiner Längsachse um 70 cm ab und seine Fundamente stehen direkt auf dem sandigen Ufer der Moldau.

Die Jirásek-Brücke

Die Brücke aus Eisenbeton entstand in den Jahren 1929 - 1931 nach den Plänen des Ing. Mencl. Ursprünglich erwartete man, dass diese Brücke einen beträchtlichen Teil der Verkehrsfrequenz von der Palacký-Brücke übernimmt, aber das war nicht der Fall.
Einen unersätzlichen Schaden verursachte der Abriss des Dienzenhofer Pavillons, eines wunderschönen barocken Baus auf der Seite von Smichov, auf Grund der Adaptierung des Brückenkopfes.
Hinter der Jirásek-Brücke auf der linken Seite befindet sich ein Haus mit einer Erdkugel an Dach, das von der Familie des Präsidenten Václav Havel erbaut wurde.
Ein Stück weiter wohnte der Schriftstelletr Jaroslav Vrchlický.

Das tanzende Haus

Es steht an der Stelle des Neorenaissance-Hauses, das im Februar 1945 einem Bombenangriff zum Opfer fiel. Der Grundstein wurde im September 1994 gelegt. Die Pläne dieses modernen Objektes erarbeiteten der in Kroatien geborene Architekt Vlado Miluniè und der amerikanische Architekt Frank Gehry. In diese Architektur sind Symbole für Mann und Frau einkodiert- ein tanzendes Paar, das die berühmten Stars von Hollywood Ginger Rogers und Fred Aster symbolisiert.

Palacký-Brücke

erbaut nach den Plänen der Architekten B.Munzberger und J.Reiter in den Jahren 1876 - 1878. Im Jahre 1951 wurde sie aus Betriebsgründen erweitert. An den Ecken des Brückenkopfes wurden vier Statuengruppen von J.V.Myslbek aufgestellt, die heute am Vyšehrad untergebracht sind. Auf der Neustädter Seite standen Libuše mit Pøemysl und Lumír und das Lied, die im Feber 45 durch Bomben beschädigt wurden. Auf der Seite von Smíchov standen Ctirad und Šárka und Záboj und Slavoj. Die Inspiration fúr dieses Werk suchte Myslbek in alten Manuskripten (královohradecký und zelenohorský rukopis).
Vor der Brücke am Kai steht das Denkmal des Historikers František Palacký, ein Werk des Bildhauers Stanislav Sucharda und des Architekten Alois Dryák aus den Jahren 1905 - 1907.

Emauskloster

Unmittelbar hinter der Palacký-Brücke links steht das Kloster Na Slovanech, auch Emauskloster genannt. Das Kloster mit der Kirche gründete Karl IV. Der Bau wurde am Ostermontag, am 29.3,1372 eingeweiht, also an dem Tag, an dem das Evangelium über Christus, der den nach Emaus schreitenden Jüngern erscheint, gelesen wird. Daher auch der Namen Emauskloster. Auch dieses Objekt wurde bei dem anglo-amerikanischen Flugangriff am 15.2.1945 schwer beschädigt. Die ursprünglichen Türme der Kirche wurden vernichtet und im Jahre 1967 durch moderne ersetzt. Im Jahre 1395 entstand hier der glagolitische Teil des sog. Evangeliums von Rems, auf das die französischen Könige schworen.
Die Gründung des Klosters gehört zu den bedeutendsten Gründeraktivitäten des Kaisers Karl IV. Er schuf es für die slawischen Benediktiner, die sich hier aus den slawischen Gebieten konzentrieren und zur Vertiefung des geistigen Lebens und auch in Symbiose mit den lateinischen Klöstern zur Beseitigung der Spaltung zwischen der westlichen und östlichen Kirche beitragen sollten.

Podskalí

Dieses von Fischern bewohnte Gebiet wird schon zum Jahre 1199 erwähnt. Seine goldene Zeit erlebte es bei dem Handel mit Holz. Nach der Gründung der Neustadt wurde das Gebiet in deren Mauern einbezogen.
Die Bewohner von Podskalí gehören zu den typischen Prager Figuren. Auf die Bühne des Theaters brachte sie der Schauspieler Ferdinand Šamberk im Jahre 1882 mit dem Lustspiel "Podskalák", dessen Autor er war.

Výtoò

Vor der Eisenbahnbrücke links ist das unter dem Niveau der Strasse stehende Zollhaus - genannt Výtoò - zu sehen. Das Haus selbst ist spätgotisch, etwa aus der Zeit um 1500, später wurde es umgebaut. Hier wurde das Zoll kassiert und zusätzlich wurden als weitere Gebühr aus den Wagen Hölzer ausgehoben, worauf die Bezeichnung Výtoò zurückzuführen ist.

Eisenbahnbrücke

Die ursprüngliche Konstruktion wurde in den Jahren 1871 - 1872 nach dem Projekt des Architekten František Kunìra gebaut. Als sie ausgedient hatte, wurde diese alte Brúckenkonstruktion im Jahre 1901 für eine neue, mit drei Bögen ausgetauscht. Die Rekonstruktion hatte die Fa. Gebrüder Prášil entworfen und mit einer speziellen Technologie binnen 36 Stunden realisiert. Der Austausch begann am 30.September und am 1.Oktober war die neue Konstruktion eingesetzt.

Vyšehrad

Wir nähern uns Vyšehrad. Das Felsengelände über der Moldau gehört zu den wichtigsten Denkmälern der böhmischen Geschichte. Der Sage nach war hier der Sitz der ersten mythologischen böhmischen Fürsten. Hier lebte der Urvater Krok und von hier wurde der Sage nach die Botschaft zum Pøemysl dem Pflüger nach Stadice ausgesandt, von hier prophezeite die Fürstin Libuscha den Ruhm Prags, Hier wurden die Streitsachen der Edelmänner Chrudoš und Šáhlava entschieden und hierher schleppte Bivoj auf seinen Schultern den im nahen Wald erlegten Keiler und von hier entführte das treue Pferd Šemik mit einem waghalsigen Sprung über die Mauern seinen Herrn Horymír na Neumìtely.
In den Jahren 1070 - 1140 war Vyšehrad Sitz der Pøemysliden, die für diese Zeit die Prager Burg verlassen hatten. Unter Vratislav II. wurde hier ein romanischer Palas erbaut, die St.Peter und Paul-Kirche, die St.Laurentius-Kirche und die Rotunde des hl.Martin (eine der drei bis heute erhaltenen romanischen Rotunden).
Karl IV. erneuerte die Bedeutung der Burg, befestigte sie und erbaute hier einen gotischen Palas. Die St.Peter und Paul-Kirche liess er umbauen. In der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts wurden um die Burg barocke Ziegelmauern erbaut und Vyšehrad wurde so zu einer militärischen Festung. Die Kapitularkirche St.Peter und Paul wurde in den Jahren 1885 - 1887 vom Architekten Mocker im pseudogotischen Stil umgebaut. Seit den siebziger Jahren des 19.Jahrhunderts wurde der hiesige Friedhof zu einem Ehrenfriedhof bedeutender Persönlichkeiten, die sich um unser Volk verdient gemacht hatten. Zum Zentrum wurde die gemeinsame Gruft - Slavín genannt - die in den Jahren 1889 - 1893 errichtet wurde. Auf diesem Friedhof ruhen A.Dvoøák, B.Smetana, B.Nìmcová, E.Destinová, A.Mucha, J.Vrchlický, M.Aùeš und weitere. Am Todestag des B.Smetana werden nach einem Pietätsakt bei seinem Grab im Prager Rudolfinum Konzerte des Prager Frühlings eröffnet.
Unter dem Felsen der Burg Vyšehrad wohnte der dritte Prager Wassermann. Zum Unterschied von seinem Nachbarn bei der Kampainsel kam er mit den Menschen der Umgebung friedlich aus und trieb keine bösartigen Streiche, Im Gegenteil hatte ihn ein hiesiger Mensch verletzt, weil er wusste, dass ein Wassermann im Trockenen wehrlos ist. Der Wassermann schwor ihm Rache und machte ihm soviel Angst, dass der Betroffene sich nicht zum Ufer getraute. Das nützte ihm nichts. Die Drohung erfüllte sich. Er erstickte nachdem er einen Schluck Suppe von seinem Teller eingeatmet hatte.

Kaiserwiese

Eine künstlich angelegte Insel, die im Jahre 1903 durch den Bau des Smichover Hafens für Flöse entstanden war. Die letzten Flöse fuhren hier im Jahre 1947 vorbei. Die Kaiserwiese war ein beliebter Platz für Liebhaber des Badens und für Stelldichein. Eben an diese vergangenen Zeit denkt Karel Hašler im Lied "Auf der Kaiserinsel steht eine Reihe von Pappeln."

Kirche der Heikligen Philip und Jakob

Bevor wir noch umkehren, sehen wir auf der rechten Seite auf einem nicht hohen Felsen das Kirchlein der Hl.Philip und Jakob. Dort wo das Wasser der Moldau das Ufer umspült, ist der Sage nach der Spur des Hufes Šemiks erhalten, der hier mit Horymír ans Ufer trat.